Einführung

Saarländisch – das gibt ’s gar nicht! Das Saarland ist nämlich zweigeteilt – sprachlich jedenfalls!

Im Nord-Westen spricht man moselfränkisch. Ein Dialekt, der in der Südeifel eher verstanden wird als im südöstlichen Saarland. Dort spricht man rheinfränkisch, was wiederum mit dem Pfälzischen und  dem (Süd-)Hessischen mehr verwandt ist als mit dem Moselfränkischen.

Früher war die Sprachgrenze sehr scharf. Noch heute spricht man in Völklingen rheinfränkisch, wenige Kilometer weiter westlich in Bous moselfränkisch. Die Grenzen verwischen jedoch zunehmend. Weitere Informationen zum „saarländischen" Dialekt mit Landkarte: hier auf Rainer Freyers hervorragenden Saar-Nostalgie-Seiten.

Zusätzlich zur Zuordnung rhein-/moselfränkisch gibt es regionale Unterschiede: In der Kernstadt Saarbrücken heißt es „Schtroßebahn“, 5 km weiter in Dudweiler „Schtroßebohn“. (In Dudweiler kann man auch "De Monn mit da long Stong" bewundern – aber das nur nebenbei.)

Das folgende Wörterbuch behandelt überwiegend das „Saarbrigger Platt“, das Rheinfränkische, so wie es in Saarbrücken gesprochen wird. Bei der Auswahl der Worte konzentriert es sich auf typische Begriffe, die oft nicht ganz so einfach abzuleiten sind. Auf eine Übersetzung von „normalen“ Wörtern (wie z.B. „gudd“ = gut) wurde weitgehend verzichtet.

Am Ende des Wörterbuchs sind ein paar Links zu weiteren saarländischen Wörterbüchern aufgeführt.

Für diejenigen, die sich außerhalb des Internets weiterbilden möchten, gibt es dann noch ein paar Verweise zur gedruckten Literatur und zu den für dieses Wörterbuch verwendeten Quellen.


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A

abbdrigge

wörtlich: „abdrücken“: hohen Aufwand betreiben oder etwas reichlich übertreiben mit dem bewussten oder unbewussten Ziel zu prahlen
“Määnsch, driggt der abb!“ (Mensch, der übertreibt’s aber / Mensch, gibt der aber an, eventuell sogar „wie e Tuut voll Migge“!)

äbbes

s. ebbes

ahngeschpuddsd

wörtlich: „angespuckt“ (s.a. schpuddse), nachlässig befestigt, insbesondere angenäht („Der doh Knobb waar joh nur ahngeschpuddsd“)

ähs

wörtlich: „es", wird als sächliche Bezeichnung für Mädchen und Frauen gebraucht, manchmal auch abfällig. „Ähs mennt aach wunnerschd, was ähs war."

all(e)gebott

ständig, immer, in jedem Moment; wahrscheinlich abgeleitet von „Gebot". „Ähs hat allegebott ebbes anneres."

alleh

wird meistens in Verbindung mit „dann" gebraucht, im Sinne von „Damit wäre alles geklärt. Bis zum nächsten Mal". Abgeleitet von dem französischen Verb „aller" bzw. „allez!“. „Alleh dann, bis morje, in de Wirtschaft."

alleh-hopp!

los geht’s, vorwärts! Schlachtruf der Faasebohdse; vom Französischen „allez!“

allemool

alle Mal (nachdrückliche Bejahung)

als

immer; „De Siggi is als se spääd!“

alsemoh(l)

manchmal, ab und zu: „Mir fahre alsemoh aach an de Middersheimer Weiher.“

Ametze

Ameisen

anne

entlang

arisch

arg, sehr: „Ich hann arisch kalt."

Arschkratzer

Hagebutte der Kartoffelrose

Arwett

Arbeit, „Das do is e schwer Arwett."

Äschegruddler

Jemand, der in der Asche (im Müll) wühlt, s.a. gruddele

Äschetonn

Mülltonne („Aschentonne“)

Auatsch

Au, wobei die Verlängerung „…atsch" den Schmerzensruf verstärkt. „Auatsch! Ich hann mir of de Daume gekloppt."

Auleh

Diminutiv (Kose-/Verkleinerungsform) des Eigennamens „August“; meist abwertend verwendet: „Was iss’n das fier e Auleh!“

aweil

jetzt: „Aweil is awwer Schluss!“


B

babbe

kleben („pappen“)

Babbe

Papa

babbisch

klebrig: „Gemmer mohl ens vonn Deine babbisch Guddsjer!“

Babbsagg

abfällige Bezeichnung für einen ungepflegten Menschen

Bach mache

Pipi machen: „Mama, isch muss emohl e Bach mache!“

Baddsch

Schlamm, man kann auch „strahle wie Badsch-Ähmer“

Baddschkapp

Mütze, meist flache Schirmmütze: „Hasche schunn moh de Heinz Begger ohne sei Baddschkapp gesiehn?“

Bagasch

Bagage (französisch) wörtlich also: Gepäck
im übertragenen Sinn: Gesindel, Pack

bajaasche

in Eile herum rennen

Ballawer

aus dem Portugiesischen. „Palavra" ist in der Sprache der ehemaligen Kolonialmacht die Versammlung eines Stammesrates. Im Saarland ist es eine durch Menschen hervorgerufene Situation, die durch große Lärmbildung gekennzeichnet ist. „Mach kenn so Ballawer." Auch: „Ballawer die Micke" als Ausdruck des Erstaunens.

Bangert

Bankert; Schimpfwort: Auf-Der-Bank-Gezeugter

bähre

„bären“: weinen, brüllen

Bäredregg

Lakritz („Bärendreck“)

bawwere

(ver)beulen; s.a. „verbawwerd

Beggo-Guddsjer

kleine, flache, quadratische Karamelbonbons der französischen Firma „Becco“ (s.a. Guddsje)

berabbe

bezahlen (berappen)

Berschmannsguddsjer

graue, quaderförmige Kräuterbonbons: „Bergmannnsbonbons“ (s.a. Guddsje)

Bettseicher

Löwenzahn; aus dem Französischen: „pisse-en-lit“

bibb

müde, erschöpft, abgeschlafft. „Noh'm Jogging bin ich immer so bibb."

Bibbelschesbohnesupp

Suppe aus klein geschnittenen Bohnen

Bietzjer

kleine Haarzöpfe

bizzele

kribbeln, prickeln

Blagge

Flecke (Placken)

Bläddsch

ursprünglich: flaches Holz zum Schlagen der Wäsche; Klatsche; insbesondere „Miggebläddsch

Bloospit (von Moolschd)

wörtlich: Blas-Pit von Malstatt (Stadtteil von Saarbrücken)
Unbekannter oder jemand, dessen Namen man nicht nennen will. Antwort z.B. auf die Frage: „Mit wemm gehd’n s’ Liesje seid dem leddschde Sonndach?“

bluddse oder bluzze

hart arbeiten, ranklotzen

Bobbelsche

(süßes) Baby

Bomb

wörtlich Bombe; Synonym für die Literflasche Bier, die es im Saarland bis Ende 2002 gab

bossele

basteln, Handarbeiten machen, vom französischen „bosseler“

Bredullje

schwierige Situation, abgeleitet von dem französischen Wort „bredouille" - Niederlage, Misserfolg.
„De Hennes is mit seim Geschäft schwer in die Bredullje komm."

Bremborium

zuviel Drumherum, abgeleitet von dem lateinischen Wort „breviarium", das im Französischen zu „brimborion" - Kleinigkeit, Lappalie verballhornt wurde. „Ich hann nix geje die Faasenacht. Mich steert nur das ganze Bremborium."

Bremm

Ginster; vgl. „Goldene Bremm“ (Grenzübergang in Saarbrücken zu Frankreich)

bruddschele

brutzeln, kochen (im weitesten Sinn)

bruddse (Verb)

schmollen; nicht zu verwechseln mit „brundse“!

Bruddsegg

Schmollecke

brundse (Verb)

pinkeln

Buddik

Unordnung oder herunter gekommenes Haus, abgeleitet von dem französischen Wort „boutique" - Laden, Angelegenheit. „Unser Volger geht nit eher of die Pardy, als bis dass er sei Buddik ufffgeraumt hat."

Buwerollser

Mädchen, das sich mit Jungen abgibt, vgl. Rollser

Bux

Hose, „Mach emol die Bux zu, wenn De mit de Leit schwätschd".


C

Cremeschniddsche

wörtlich: Cremeschnittschen; Renault 4CV, französischer Kleinwagen der 1950-er Jahre. Der Name deutet auf die damals häufig anzutreffende Farbe des Autos hin, s.a. hier


D

Daach X

5. Juli 1959: Tag der (wirtschaftlichen) Rückgliederung des Saarlandes ins Bundesgebiet; Währungsumstellung Französische Francs in Deutsche Mark, s.a. hier

Daale

St. Arnual (Stadtteil von Saarbrücken)

dabber oder dabba

schnell, abgeleitet von „tapfer".
„Mach dabber!
Dei Bus fahrt allegebott."

däderlich

wenig gewürzt bis geschmacksneutral

deichsele

regeln, Wort aus dem landwirtschaftlichen Bereich, (= lenken eines Fuhrwerks). „Das mit dem Bauantraach, das duht de Fritz schon deichsele."

Dibbe

Topf, „Stell emol de Dibbe of de Herd."

Dibbelabbes

eine Art Kartoffelpuffer, eines der vielen saarländischen Nationalgerichte. Dippelappes wird im Gegensatz zum Schaales auf dem Herd in der Pfanne bereitet und nicht im Herd. Durch das ständige Rühren und Wenden zerfällt die Masse in einzelne Stücke (Form ähnlich dem Kaiserschmarren). „Mei Mudder hat immer de Dibbelabbes mit Speck gemacht."

Dochdermann

Schwiegersohn, altsaarländisch. „Em Hennes sei Dochdermann schafft bei Saarbersch offem Lohnbüro."

doh

da, in Verbindung mit einem Verb entspricht „doh" dem hochdeutschen Demonstrativpronomen (dieser, diese, diese). „Die doh Fraa, der do Mann unn das doh Kind hann isch ledschd Johr uffem Altstadtfeschd gesiehn."

Doofleh

Dummkopf; Gegenteil von Schlauleh

Doole

Wasserabfluss, Kanal-Sinkkasten

Doolewutz

„Schwein“, das sich vornehmlich im Doole aufhält

driwweliere

drängen, treiben

Drohschele

Stachelbeeren

Duddel

Kurbel

duddele

drehen, kurbeln

dummele

sich beeilen, reflexiv. „Dummel Dich, sonschd komme mir zu spät of de Sportplatz."

duschder

finster

dussma

langsam; französisch: „doucement“. „Jetz mach emohl dussma!“

 

E

ebbes (auch äbbes)

etwas, „Warum dann aach net, es is emol ebbes anneres."

ei

einleitender Laut ohne Sinngehalt, entspricht dem amerikanischen „well", sehr beliebt in Zusammenhang mit Zustimmung und Ablehnung. „Ei jo, das werd sinn" oder „Ei nee, das war ich net."

Eiterklitzje

wörtlich: Eiterklötzchen“, fester Schleimauswurf.
Zum Lösen des Schleims können Berschmannsguddsjer helfen. Besonders krass ist es, wenn ein Eiterklitzje von der „sibbt Sohl“ stammt.


F

Fäng

Prügel, Schläge, abgeleitet von dem Verb „fangen". „Mir hann frieher oft unser Fäng kriehd."

Faasebohdse

Jemand, der uff die Faasenacht geht und sich „verbohdst“ (verkleidet)

Faasenacht

Fastnacht; „’s is Faasenacht, die Kiechelscher werre geback!“

Fiedsje

s. Vieddsje

Fisematenten

Unsinn, Faxen oder Dummheit. Entgegen der weit verbreiteten Meinung geht der Begriff nicht auf den französischen Satz „Visitez ma tente!" (Besuchen Sie mein Zelt!) zurück. Er ist vielmehr eine Verballhornung von „visae patentes“ (gesehen und beglaubigt), einem Begriff aus der Kanzleisprache, der bald verhöhnend für überflüssigen Papierkram und für dummes Zeug verwendet wurde, s.a. Fisimatenten (Wikipedia)

Fissääl

Bindfaden (vom französischen „Ficelle“), auch besonders dünne Form des französischen Weißbrots

Fixfeier

Streichholz, man erhält damit „fix" Feuer. „Die beschde Zigarette nutze nix, wenn ma kenn Fixfeier hat."

Flabbes

Narr, Depp; „Die mache de Flabbes mit ’m!“

Fladdschniggel

ungehobelter Mensch ohne Manieren, Tolpatsch

Fläggersche

kleines Feuer

Flemm

depressiver Zustand, abgeleitet von der französischen Redewendung „avoir la fleme" (= faulenzen) , „Ich hann die Flemm, ich gehn jetzt hemm."

Flitzebohe

Kinderspielzeug zum Bogenschießen

flubbe

rauchen

Freck

allgemeine Bezeichnung für Erkältungskrankheiten aller Art, wahrscheinlich abgeleitet von „verrecken", „O leck, hann ich die Freck."

Freggerd

Lausejunge

fohdse (Verb)

Unsinn reden, spinnen

Fohdser oder Fohdsniggel

jemand, der „fohdst“

ford

fort, weg („Geh ford!“: „Kaum zu glauben!“ oder auch „Lass es gut sein!“)

Fubbes

Blödsinn, Unsinn: „Mach kä Fubbes!“
Kinkerlitzchen: „Was haschde doh widder fier e Fubbes kaafd!“

aber auch: Wagenschmiere

G

Galljer

„Gallier“; Hosenträger, altsaarländisch. „Zieh Galljer ahn, damit die Bux net rutscht!"

Gängler

Hausierer, altsaarländisch, abgeleitet von „Gänge". „Noh'm Daach X sinn allegebott Gängler komm."

Gääs

Geiß, Ziege

Gääsegischdere

wörtlich: Ziegengicht; „Doh kennt isch joh die Gääsegischdere krien!“: Da könnte ich ausflippen/ausrasten!
lt. [2] auch Angst, Furcht, vgl. Gieschdere

gebluzzd

angestoßen „Denne gebluzzde Abbel maan ich net!“

geggisch

verrückt, töricht (entspricht dem „jeck“ im Kölner Raum)

geggisch Ohder

„verrückte Ader“, Nervenstrang am Ellbogen, der bei Stoß Kribbeln auslöst

Geheischnis

Ort, an dem man sich wohl und geborgen fühlt

Gellerieb

Karotte, mundartliche Aussprache von „Gelberübe". „Um em Schneemann e Nas se mache, braucht ma e großie Gellerieb."

genn (Verb)

wörtlich „geben“, wird im Sinne von „werden“ gebraucht: „De Klään muss noch gebaad genn“ oder „Das gebbt nix meh!“

Gequellde

Pellkartoffeln, von „aufquellen" abgeleitet. „Heit omend gebbds Gequellde mit Heringe."

Geiß

Ziege; andere Aussprache: Gääs

Gewwel

Giebel, auch Bezeichnung für den „Nachkriegstabak", der am Giebel angepflanzt wurde. „An unserm Gewwel is iwwerall Eternit."

Gieschdere

Gicht, Zipperlein
lt. [2] auch Angst, Furcht

Gimms

Heißhunger

Gneschd

Knecht; meist synonym für Junge / Bube verwendet
“Hascht joh reschd, mei Gneschd!“

Good

Patentante, „Von meiner Good kriehn ich an Neijohr immer noch e Wiggelgrans."

Graddel

s. Kraddel

grad salääds

"gerade zuleid(s)":  jetzt erst recht, zum Trotz

Grauwurscht

Salami; „graue Wurst“

grimmelwiedisch

sehr wütend, cholerisch;
bekannt über die Grenzen des Saarlandes hinaus ist die große Dame Elfriede Grimmelwiedisch

Grimmes

(grober) Stock

Grind

Wundschorf

griwwele

kratzen, sich jucken
“Ali, kumm runner ins Café Bagasch! Do huggt e kleener Nescher unn griwwelt sich am….(weiter von vorne)

Grub

Bergwerk, mundartliche Aussprache von „Grube". „De Gerd schafft uff de Grub."

gruddele

stochern, wühlen

Grummbeer

Kartoffel, abgeleitet von „Grundbeere" bzw. ,,-birne" oder von „Krummbeere" bzw. ,,-birne". „Frieher hadde mer im Keller meh Grummbeere wie Kohle."

Grummbeerkieschelscher

Kartoffelpuffer; nicht zu verwechseln mit Dibbelabbes!

Gruwe-Sengunge

Grubensenkungen (Gelände-Einsenkungen, verursacht durch den Bergbau)

Guddsje

Bonbon; Übersetzung von französisch „bon“ ( = gut);
“S’Guddse“, legendäres Ausflugsschiff auf der Saar

Gummer

Gurke, scherzhaft auch für „Nase". „Mir mache die Gummere selwerd inn."


H

Haarzkrämer

unseriöser Geschäftsmann

Haarzschmier

eingedickter Rübensaft als Brotaufstrich, bekannt ist das „Fenner Harz“

Häbsche

Nachttopf

Halskaul

Genick, „Ich schlahn Dir in die Halskaul." (s.a. Kaul)

hause

wohnen, abwertend, „Die hause im Hinnerhof."

Hawe

Topf, abgeleitet von „Hafen". „De Schorsch hat e ganzer Hawe voll Gequellde gess."

Hemm

Heim; „Isch hann die Flemm, isch will hemm!“

Hewwel

Hebel, aber auch „ungehobelter Mensch" oder auch dicke Scheibe Brot. „Ich wääß jo aach net, was der Hewwel do am Modor se bedeite hat."

Hibbelheissje

Kinder-Hüpfspiel

Hingel

„Hinkel“; Huhn, vielleicht abgeleitet von „hinken". „Es Emma hat noch bis in die Siebzischerjohr Hingele gehatt."

Hitt

(Stahl-)Hütte, „De Fons hatt uff de Burbacher Hitt geschafft.“

holle (Verb)

holen; oft im Sinn von nehmen gebraucht; „De Kall kann esse sovill er will, er hollt iwwerhaupt net ab“ oder „Er hatt sich’s Läwe geholl“.

Hoorische

Klöße aus rohen Kartoffeln

Huddel

Schwierigkeiten, verwandt mit „hudeln", „Seit de Gebietsreform hann mir nix wie Huddel".

hugge

hocken, setzen: „Huggen Eich doch hinn!“

Hundsärsch

wörtlich: Hundsärsche; Mispelschnaps

Hupp

Hinterteil, wahrscheinlich abgeleitet von „Hupe". „Ich tapp Dir in die Hupp."

Huwwel

kleine Erhebung, auch als Adjektiv: „Die Strooß is ganz scheen huwwelich“


I

innewenzisch

innen, mundartliche Aussprache des mittelhoch-deutschen Wortes „inwendig". „De Chef kommt gleich, er is innewenzisch."

iwwerzwerch

überdreht, ausgeflippt, übermütig


J

jäh

weg, Aussprache: kurzer Vokal. „Wies die Bach runner gang is, isser jäh."

Johannisbeebsche

Marienkäfer

Juppe

Jacke, abgeleitet von dem französischen Wort „jupe" ( - Rock). „Er hat e griener Juppe ahn."


K

Käbber(t)

„Köpfer“; Kopfsprung; „De Paul macht sogar ä Käpper vom Finfer.“

Kaffeekich

Kantine einer Grube, s.a. hier

Kaffeestiggsche

Kaffeestückchen; Plunder, „Teilchen“

Kaltnaggisch

wörtlich „kalt-nackend“; mundartlich für Herrensohr (Ortsteil von Dudweiler)

Kannel

(Dach-)Kandel, Dachrinne

Kapp

Mütze, s.a. Baddschkapp; „Wenn de kalt haschd, dann zieh doch e Kapp ahn!“

Kappes

Weißkohl, in übertragener Bedeutung „Unsinn". „De Heinz hat uffem Markt e Kopp Kappes kaaf."

Kaul

Kuhle, Vertiefung, Grube (s.a. Halskaul, Lähmkaul, Sandkaul, Mischdkaul)

kenn meh ... meh

kein mehr, wird in der saarländischen Mundart doppelt verneint. „Ich hann kenn meh Geld meh."

Kerb

s. Kirb

Kiechelscher

„Küchelchen“, Krapfen oder Berliner, vorwiegend zur Faasenacht

Kibbe

Kippe; Zigarette; „Häddschde mohl e Kibbe fier misch?“

Kipp

(illegale) Mülllagerstätte

Kippsche(r)

Nippel, Brustwarze(n)

Kirb
Kirmes, Jahrmarkt; selten: Periode, Regelblutung
("S' Maria hatt widder die Kirb", s. a. Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten)

Kleebsche

Pfeife, ursprünglich die kleine, krumme Pfeife, „Wenn ich denne schon siehn mit seim Kleebsche."

Kligger

Klicker, Murmel

Klitzje, ’s Klitzje stelle

jemanden ein Bein stellen; „Isch bin nur hingefloh, weil der Saubangert mir’s Klitzje gestellt hatt.“

kloor

witzig, interessant; wahrscheinlich abgeleitet von „klar". „De Charly hat e kloori Freindin."

Kneschd

s. Gneschd

Kniesje

Endstück vom Brotlaib

Kraddel

Der Schritt einer Hose, „Die Kraddel von deiner Bux hängt joh in de Kniekeehl!“

Knoddel

Kotballen von Tieren, besonders von Schwein, Pferd, Schaf, Ziege, Hasen
"Ich erschieß'  Dich mit 'rer Sauknoddel!", sagte Mariannes Schwiegervater, wenn er wütend war,  zu seinem Sohn

Krachelscher

Croutons

Krahne

Wasserhahn; „Isch hann so Durscht, ich kennt de ganse Krahne leer saufe!“

Krahnewasser (oder auch „Krahneburger“)

Leitungswasser

Krott

Kröte, „Frieher hann mir am Schlammweiher Krotte gefang."

aber auch scherzhaft auch für kleine Mädchen; aus dem Französischen „petite crotte“ (wörtlich „kleiner Hundehaufen“; danke für den Hinweis, Jean!)

Krotze

Obst-Kerngehäuse; insbesondere „Abbelkrotze“

Kutzekopp

Kaulquappe


L

läädisch

leidig, mutlos; auch „de Lääde hann“

Lähmkaul

Lehmgrube (s.a. Kaul)

Lameng, aus de

routiniert, abgeleitet von dem französischen Artikel und Substantiv „la main". „De Jupp macht alles aus de Lameng."

läppsch

leppich, fad im Geschmack, einfach (zu bewerkstelligen) oder auch schlaff

latzen

sich satt essen, abgeleitet von „Latz", der rustikalen Serviette (die man beim „latzen" offensichtlich gebraucht hat). „Beim Schlachtfeschd hann mir uns so rischdisch gelatzt."

linse

hervor oder hinüberblinzeln, spicken

Lemmes, vom Lemmes gepiggt

vom Schaf(bock) gepickt: verrückt sein, nicht alle Tassen im Schrank haben

Lumbe

Lappen, von dem mittelhochdeutschen Wort für „Fetzen" abgeleitet. „Hol emol e Lumbe! Ich hann alles versuddelt."

Lumbekrämer

Altwarenhändler

Lyoner

saarländische Fleischwurst, abgeleitet von der Stadt Lyon, wo man zum erstenmal die graue Fleischwurst mit Safran gelb färbte, „Eweil koschd de Ringel Lyoner nur noch zwei Euro."


M

Mäde

Mädchen

Mäderollser

Junge, der sich mit Mädchen abgibt, vgl. Rollser

Mäggesjer

Kapriolen, Spirenzien

Maigibbs

Maikäfer

mause

den Geschlechtsakt vollziehen, von dem Tier „Maus" abgeleitet.

Menggenkes

form von „mengen", seit Mitte des 19. Jahrhunderts von Berlin aus verbreitet. „Komm, jetzt mach emol kenn Menggenkes."

Migge

Mücke

Miggefurz

„Mückenfurz“; Miniböller, meist auf einer Kette aufgereiht mit gemeinsamer Zündschnur

Miggebläddsch

Fliegenklatsche (s.a. Bläddsch)

Mingo, schäler

Spottname für jemanden, der alles übersieht

mir

wir; „Mir sinn Saarbrigger unn schpiele Kligger...“ (_ vollständiger Text)

Mischbier

Bier mit Malzbier gemischt

Mischdkaul

Mistgrube (s.a. Kaul)

Molleh (de Molleh mache)

sich aufführen; „Mach hie nitt de Molleh!“

Moolschd

Malstatt (Ortsteil von Saarbrücken)


N

Naachtesse

Abendessen

Nääz

Zwirn, wahrscheinlich eine Verstümmelung von „Nähzeug". „Es Erika hat vergess, Nääz se kaafe."

Naube

Eigenarten, „Er hat äwe sei Naube."

näwenaus

fremd, im Sinne von „fremd gehen". „Em Erna seiner geht schon seit Johre näwenaus."

Nischdel

Schnürsenkel, von dem mittelhochdeutschen Wort „nesteln" ( - knüpfen, schnüren) abgeleitet. „Mach emol Dei Nischdele zu!"

nittemols

nicht einmal

niwwer

hinüber


O

oorschärisch

kümmerlich, von dem bayerischen Wort für „eingeschirrig" (Bauer mit nur einer Kuh) abgeleitet. „Em Sepp seins is jo arisch oorschärisch"

of oder uff

auf, saarländische Universal-Präposition. „Frieher hatt er of de Grub geschafft, jetzt isser of de Regierung."

Orwes, Orwesse

s. Urwes


P

Patt

Pate / Patenonkel, „Em Silvia sei Patt schafft of em Arwetsamt."

piddele (Verb)

knaupeln

Plafong

Zimmerdecke, altsaarländisch. „Mir misse emol wedder de Plafong weißele."

Plümmo

Bettdecke; französisch: plumeau

Pohdsche

sozial und geistig Unterpriviligierter

praddle (Verb) oder Praddler

Stuhlgang verrichten bzw. jemand, der seinen Stuhlgang verrichtet
(zu Deutsch: sch.... bzw. Sch...)

Penggel

Prenkel (Waschbütte)

Puddsche

Bündel, im übertragenen Sinne: kleine Menge


Q

Quandum

Menge, von dem lateinischen Wort „quantus" (= wie viel) abgeleitet, saarländische Maßeinheit für übertriebenen Alkoholkonsum. „Er hat sei Quandum. Er kriehd nix meh."


R

rabbe

reiben

Rabbeise

Reibeisen

räddsche (Verb)

tratschen, klatschen, (anvertrautes Geheimnis) ausplaudern

rangse

quietschen, „Die Dier rangst schon wedder. Sie brauch emol wedder e Treppche Eel."

raulisch

schlecht, übel; „Oh, mir iss gans raulisch!“ „Das Esse hatt awwer zimmlisch raulisch geschmeggt.“

Reich

alle Bundesländer außerhalb des Saarlandes; Das Deutsche Reich in der Zeit, als das Saarland selbstständig oder an Frankreich angegliedert war.

Riddo

Vorhang, altsaarländisch, von dem französischen Wort „rideau" (= Vorhang) abgeleitet. „Mach emol de Riddo zu. Mir hucke jo midde of de Strooß."

rischde (Verb)

vorbereiten, anrichten, (mental) einrichten. „Jetzt kummt de Klaus doch net zum Esse, ich hann mich awwer egstra gerischd.“

riwwele

rubbeln, „De Klään war so dreckisch. Denne Dreck konnt ma schon riwwele."

Rollser

jemand, der in einem kindlichen Alter, in dem das als uncool gilt, Umgang mit dem anderen Geschlecht pflegt, s. Buwerollser bzw. Mäderollser

Rooschtwurscht

Bratwurst (vom Rost)


S

’s

das, wird auch als „neutraler Artikel" für Mädchen- und Frauennamen gebraucht. „’s Maria kommt iwwermorje"

Salz; im Salz leihe

noch eine Rechnung offen haben; „Der hatt’s bei mir noch im Salz leihe!“

Sandkaul

Sandgrube (s.a. Kaul)

Sässanoh

Cincano (italienischer Wermut); etwas verballhornte französische Aussprache

Schaales

großer Kartoffelpuffer im Gegensatz zum Dippelappes als Auflauf im Herd bereitet, eines der vielen saarländischen Nationalgerichte, wahrscheinlich von „Schale" (- Kruste) abgeleitet. „Am Samschdaach gebbds emol wedder Schaales."

Schammass

Tand, billiges Zeug

Scheesewähnsche

Kinderwagen, abgeleitet von dem französischen Wort „chaise", wörtlich: kleiner Stuhlwagen". „Es Veronika hat ebbes Kläänes. ich hanns ledschd Wuch mit em Scheesewähnsche gesiehn."

schiffe (Verb)

stark regnen; „Es heerd joh gar nemmeh uff se schiffe.“

pinkeln; „Isch muss mool dringend schiffe.“

Schinoos

wörtlich: Schind-Aas (geschundener  Tierkadaver); Schimpfwort für einen hinterlistigen, durchtriebenen, bösartigen Menschen (überwiegend für Frauen) - bei  Kindern hatte der Begriff durchaus eine scherzhaft-liebevolle Bedeutung, vgl. Krott

Schlauleh

Schlaumeier; Gegenteil von Doofleh

Schlimmer

Eisrutschbahn

Schlohse

Hagelkörner

Schmier

(belegtes) Brot, abgeleitet von „schmieren". „Wenn De in die Schul gehschd, derfschde dei Schmier net vergesse."

schnäkisch oder schnägisch

kulinarisch (zu) anspruchsvoll. „De Volker esst kenn Fisch. Der is vielleicht schnäkisch."

Schnäksches oder Schnägsches

Süßigkeiten

schnäge (Verb)

naschen

schnatz

schick

Schnerr (uff die Schnerr gehn)

ausgehen (um etwas zu erleben), bummeln gehen

schnerre losse

abschnellen, etwas Vorgespanntes loslassen

Schniss

Mund

Schnurres oder Schnorres

Schnurrbart, Oberlippenbart

schoggele

schütteln, wackeln, schaukeln: „Uff derer Strooß wird ma ganz schee’ durschgeschoggelt!“

Schorschde; Schorschdefeescher

Schornstein; Schornsteinfeger, Kaminkehrer

schpienze (Verb)

wenig essen, im Essen herum stochern

Schpreeb

Starenvogel

schpuddse

spucken, s.a. ahngeschpuddsd

schroo

unansehnlich, unangenehm. „Der neije Wirt is rischdisch schroo."

Schtambes

gestampfte Kartoffeln, Kartoffelbrei

schtragg

steif, unbeweglich; auch im übertragenen Sinn: „De Gerd is ze schtragg, um mool die Kaffeemaschien sauwer ze mache.“

betrunken: „Wenn’s bei uns Primeur gebbd, sinn allegar schtragg."

Schtragger

Kopfsprung: „De Klaus machd e Schtragger vom Finfer“; aber auch: männliches Liebes- und Fortpflanzungsorgan in einem  bestimmten Zustand

Schtrolle

Stoffwechselendprodukt in Würstchenform, nicht nur vom Hund

schtruddelisch

nachlässig, flüchtig

Schtruddelischkeitsfähler

Flüchtigkeitsfehler

schtruwwelisch

struppig, wird für die Haare gebraucht. „Kämm Dich emol! Du bischd ganz schtruwwelisch."

schwaade

verprügeln, wahrscheinlich abgeleitet von dem Substantiv „Schwarte". „Wenn ma frieher in e Nachbardorf freije gang is, dann is ma verschwaad wor."

schwätze

reden, „Mir schwätze allegar Platt."

Schwenkbroode

Schwenkbraten, saarländische Spezialität. „Es Hilde leed de Schwenkbroode immer in Zwiwwele in."

sellemohls

seinerzeit, damals

serleb Daachs net

niemals, „De Lothar gebbd serleb Daachs kenn Owwerinspektor"

Sießschmier

Marmelade, abgeleitet von „süße Schmiere". „Unser Oma hat die Sießschmier noch selwert gemach."

so

umsonst, saarländische Währungseinheit. „Kenne mir das so kriehn odder misse mir’s bezahle?"

Sohl

Sohle, unterirdische „Etage“ (Stollen) in einer „Grub

Sohnsfraa

Schwiegertochter, altsaarländisch. „Em Elfriede sei Sohnsfraa wohnt jetzt im Reich."

Simp(e)le

Haare, die ins Gesicht fallen; „Pony“


T

tappe (Verb)

gehen, laufen, treten; „Dem Gottleh gehert mohl kräffdisch in de Hinnere getappt!“

Tilltappes

Schussel, ungeschickter Mensch

tirengele

drängen, antreiben, nerven

Tohbatt

wie Tilltappes: Schussel, ungeschickter Mensch

Trottwa

Bürgersteig, altsaarländisch, von dem französischen Wort „trottoir" abgeleitet. „Samschdaachs kehrt de Karl immer ’s Trottwa."

tunke

runterhauen, von „tunken" (= tauchen) abgeleitet, Bedeutungswandel bei dem Gebrauch in der saarländischen Mundart. „Dem soll ich awwer e paar getunkt hann."

Tuut

Tüte; oft in Zusammenhang gebraucht: Vorwiddstuut oder „Der gebb joh ahn wie e Tuut voll Migge!


U

uff

s.a. „of“; auf

uffstiwwele

anstiften, aufwiegeln

unnere

wohnen, meistens in inoffizieller Untermiete. „Er unnert bei seiner Freindin."

UrPils

feinherbes Pils-Bier der größten Saarländischen Brauerei

Urwes oder Orwes

Rest, „De Teller gebbd leer gess! Do werre kenn Urwese gemacht."


V

Vaddersches unn Muddersches

Kinderspiel Vater und Mutter

verbawwerd

verbeult; vgl. bawwerre „’Em Fons sei Audo is ganz scheen verbawwerd.“

vergliggere

„verklickern“, erklären

verkassemaduckele

hinters Licht führen, verprügeln. „Ich glaab, der Gängler wollt uns verkassemaduckele."

vernebbe

täuschen, „Vernebb Dich do mol nitt!“

versuddele

verschütten, „De Obba hatt beim Esse alles versuddelt.“

Vieddsje

Beule

Viets

Vietz, Apfelwein

Vorwiddsttuut

wörtlich: Vorwitztüte (s.a. Tuut), vorwitziger, neugieriger Mensch


W

Wackes oder Wagges

abwertende Bezeichnung für Elsässer, abgeleitet von „Wasgau", s. a. hier.
„Ahns muss ma denne Wackese jo losse: Koche kenne se."

Wälljerholz

Nudelholz

Wegg

Weck, Brötchen

widder

wider, gegen; „De Kall hat die Kurv nitt kritt und is dann widder de Baam gefahr.“

Wiggelgrans

Wickelkranz (eine Art Hefekuchen)

Wirtschaft

Gastwirtschaft

Wippsche

Spaßeinlage, Clownerei

wurgse

würgen, gleicher Wortstamm.„De Obba is bei de Dokder gang, weil er noh jedem Esse hat wurgse misse."

wurres

wirr, verwirrt, durcheinander


X

Xangsverein

Gesangverein, saarländische Aussprache. „Am Sonndaach hat de Xangsverein Juliläum".


Y

Yesses, do hammer nix!


Z

Zappe

Ende, abgeleitet von „Zapfenstreich", „Noch ähn so e Wort, unn dann is Zappe".
auch "zappeduschder"

Zores

Schwierigkeiten, aus dem Rotwelschen. „Mach kenn so Zores unn loss Dir’s gesahd sinn: Es schaad iwwerhaupt nix, wenn mer saarlännisch schwätze kann."




Sprüche

Erscht mohl gudd gess, (nix) geschafft hann mir dann schnell!

Mir esse, was annere nittemols ausschwätze kinne!

Besser ma hatt ebbes, was ma nidd braucht, als ma brauch ebbes, was ma nidd hatt!

Köllerdahler Plattfies und Pariser Schiehscher!

(Der Spruch funktioniert natürlich auch mit jedem anderen saarländischen Ort.)

Wenn Frangkreisch nidd wär, läg’s Saarland am Meer.

Von hinne Lyceum, von vohre Museum!

Die Pladd butze: alles aufessen

Woraus besteht ein typisch Saarländischer Adventskranz?
Aus einem Ringel Lyoner und vier Flaschen Maggi (oder 4 Flaschen UrPils)



Das Saarbrigger-Lied („Stadt-Hymne“)

Mir sinn Saarbrigger

unn spiele Kligger,

mir stemme die Blutwurschd mit ähner Hand!

Dass mir Saarbrigger sinn,

das siehd doch jedes Kind,

mir reiße Bähm aus, wo gar kenn sinn.



andere Wörterbücher und Infos im Internet



Literatur und Quellen

[1]          Lehnert, Charly u. Bungert, Gerhard: So schwätze mir. Lehnert Verlag, Saarbrücken. ISBN 978-3-926320-09-4

[2]          Braun, Edith u. Mangold, Max: Saarbrücker Wörterbuch. 2. Auflage, SDV Saarbrücker Druckerei und Verlag GmbH, Saarbrücken 1984. ISBN 3-921646-70-7

[3]          Frank, Josef: Saarbrücker Mundart und die Bedeutung des Ortsnamen Saarbrücken. Gedruckt 1969 Hilger Sulzbach

[4]          Kuntze, Erich: Studien zur Mundart der Stadt Saarbrücken (Lautlehre). Heft XXXI der Deutschen Dialektgeographie, herausgegeben von Wrede, Ferdinand, 1932. N.G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung (G. Braun), Marburg.